Moritz Julius (Baruch) Bonn

Moritz Julius (Baruch) Bonn

männlich 1873 - 1965  (91 Jahre)

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  • Name Moritz Julius (Baruch) Bonn 
    Residence 1873  Hanauer Landstraße 45, Frankfurt am Main, Hessen, Deutschland Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Geboren 28 Jun 1873  Frankfurt am Main, Hessen, Deutschland Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Geschlecht männlich 
    Residence 1876  London, England, Großbritannien Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Residence von 1879  Mainzer Landstraße 15, Frankfurt am Main, Hessen, Deutschland Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Residence nach 1888  Wiesenau/Feldbergstraße, Frankfurt am Main, Hessen, Deutschland Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Residence um 1890  Katharinenstraße 7, Kronberg i. Ts., Hessen, Deutschland Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Sommerhaus der Familie Bonn ab 1864. Neubau als Villa 1901 bis 1905 durch Alfred Löwengard, seit 1923 Rathaus der Stadt Kronberg. 
    Education vor 1893  Heidelberg, Baden-Württemberg, Deutschland Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Universität Heidelberg, Philosophie 
    Education von 1893 bis 1895  München, Bayern, Deutschland Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Universität München, Nationalökonomie 
    Education von 1895 bis 1896  London, England, Großbritannien Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    London School of Economics 
    Education von 1895 bis 1896  Freiburg, Baden-Württemberg, Deutschland Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Universität Freiburg, Studium bei Max Weber 
    Emigration 1906  Südafrika Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Occupation/Beruf von 1910 bis 1914  München, Bayern, Deutschland Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Professor und außerordentlicher Direktor der Handelshochschule  
    Occupation/Beruf 1914  California, United States (USA) Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Gastprofessur für Nationalökonomie 
    Occupation/Beruf von 1915 bis 1917  Madison, Wisconsin, United States (USA) Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Professor, Carl-Schurz-Lehrstuhl 
    Emigration 1917  München, Bayern, Deutschland Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Occupation/Beruf von 1917 bis 1920  München, Bayern, Deutschland Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Professor, Handelshochschule 
    Occupation/Beruf von 1920 bis 1933  Berlin, Berlin, Deutschland Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Leiter des Instituts für Finanzwesen, Dozent an der Handelshochschule, Politikberater 
    Emigration 1933  London, England, Großbritannien Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Occupation/Beruf von 1933 bis 1938  London, England, Großbritannien Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Professor an der London School of Economics 
    Emigration 1938  United States (USA) Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Occupation/Beruf von 1938 bis 1946  United States (USA) Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Dozent, Diplomatischer Dienst 
    Residence von 1946 bis 1965  London, England, Großbritannien Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Lebenslauf Moritz Julius Bonn wurde am 16. Juni 1873 in Frankfurt am Main geboren, als Sohn von Julius Philipp Bonn und Elise Brunner aus Hohenems. Er verbrachte seine Kindheit und Schulzeit in Frankfurt, bis auf das Jahr 1876, in dem die Familie aus geschäftlichen Gründen in London lebte. Nach dem Tod ihres Vaters Marco Brunner in Hohenems konnte die Witwe Bonn aus dem Erbe um 1890 ein Haus in Kronberg im Taunus erbauen lassen. Der Ort wurde zu Bonns Mittelpunkt während seiner Jugendzeit. Auch an die regelmäßige Sommerfrische in Hohenems behielt er lebendige Erinnerungen, die er noch in seiner 1953 veröffentlichten Autobiografie ironisch schilderte. Nach dem Besuch des Frankfurter Goethe-Gymnasiums studierte Bonn zunächst zwei Semester lang Geschichte der Philosophie bei Kuno Fischer in Heidelberg. Es folgten Vorlesungen bei Karl Knies, einem Anhänger der Historischen Schule der Nationalökonomie. Moritz Julius Bonn wechselte 1893 endgültig zur Nationalökonomie und studierte bei Lujo Brentano an der Universität München, wo er 1895 mit der Dissertation "Spaniens Niedergang während der Preisrevolution des 16. Jahrhunderts" zum Doktor rer. pol. promoviert wurde.
    Auf Empfehlung von Brentano und kurz vor der Promotion hatte Bonn ein Semester bei Carl Menger an der Wiener Universität angeschlossen. Über die Mitgliedschaft in der Sozialwissenschaftlichen Studentenvereinigung lernte Bonn den Politiker Engelbert Pernerstorfer kennen, der zu seinem Mentor wurde. Nach der Promotion absolvierte Bonn das Wintersemester 1895/96 bei Max Weber an der Universität Freiburg.
    Von Mai 1896 bis 1898 studierte Moritz Julius Bonn an der im selben Jahr eröffneten London School of Economics and Political Science. In dieser Zeit begann er seine intensiven ökonomischen und historischen Forschungen zur englischen Kolonisation in Irland. In den Jahren 1904/05 hielt sich Bonn in Italien auf, wo er die Engländerin Theresa Cubitt kennen lernte: Sie wurde 1905 in London seine Frau. Im gleich Jahr habilitierte sich Bonn in München mit der Schrift "Die englische Kolonisation in Irland". Nach einer kurzen Tätigkeit als Privatdozent ging er 1906 gemeinsam mit seiner Frau für ein Jahr nach Südafrika, um die Durchdringung der lokalen Wirtschaft durch den westlichen Kapitalismus zu studieren. Im Januar 1907 machte das Ehepaar Bonn in der englischen Kapkolonie die Bekanntschaft von Philipp Kerr. Im selben Jahr reiste es weiter nach Deutsch-Südwestafrika.
    1910 wurde er außerordentlicher Professor sowie Direktor der Münchner Handelshochschule, die 1922 als Technisch-Wirtschaftliches Institut in die Technische Universität München integriert wurde.
    Seit 1914 war Bonn Gastprofessor an der University of California, 1915 besetzte er den Carl-Schurz-Lehrstuhl an der University of Wisconsin-Madison. Nach dem Abbruch der diplomatischen Beziehungen zwischen den USA und Deutschland kehrte er 1917 an die Handelshochschule in München zurück. In allen Amerika betreffenden Angelegenheiten wurde er Ratgeber Wilhelms II. und wurde nach Kriegsende wegen seiner guten Beziehungen zur englischen Partei der Liberalen 1919 zur Pariser Friedenskonferenz entsandt.
    1920 wurde Bonn Dozent an der Handelshochschule Berlin und Leiter des von ihm gegründeten Instituts für Finanzwesen. Zwischen 1920 und 1922 war er Sachverständiger für Reparationsfragen in der Reichskanzlei, was ihn für die Rechten zum Erfüllungspolitiker machte. Als liberaler Weltpürger stand er der Deutschen Demokratischen Partei nahe. Die spürbar gewordene Idealisierung des Krieges durch die Faschisten war für ihn ein Anachronismus, weil er im modernen Krieg kein intuitives Erlebnis der Heroenzeit mehr sah, sondern ein Massenvernichtungsunternehmen.
    Bonn galt als einer der führenden Wirtschaftsfachleute der Weimarer Republik. Als solcher wurde er ein frühes Opfer der nationalsozialistischen Politik der Gleichschaltung und des Berufsbeamtengesetzes: Im April 1933 legte Moritz Julius Bonn unter Druck, sein Rektorat der Berliner Handelshochschule nieder und ging in die Emigration nach London, das ihm zur zweiten Heimat wurde. In Deutschland und Österreich geriet er in Vergessenheit.
    Er war regelmäßig an den Sommerschulen der Liberalen in Cambridge und Oxford beteiligt und ein bekanntes Mitglied des „Reform Club“, Herz des liberalen England. Er lehrte zwischen 1933 und 1938 an der London School of Economics.
    1939 ging Bonn bis 1946 offiziell als Dozent in die USA. Tatsächlich war es eine Mission im Dienste der englischen Diplomatie. Wegen seiner überall geschätzten Weltläufigkeit traute man ihm zu, als „agent of influence“ die Amerikaner davon zu überzeugen, an Englands Seite in den Krieg gegen Deutschland einzutreten. Denn Amerika war ihm wegen seiner zahlreichen Aufenthalte ebenfalls vertraut, zum Beispiel auch in Gestalt seines Cousins Max Warburg. Das Publikum für seine inoffizielle Propagandatätigkeit fand er in Clubs wie Rotary International, in Kirchenversammlungen; außerdem schrieb er für eine Reihe von Zeitungen und Magazinen. Dabei drang er darauf, dass ein Unterschied zwischen Deutschland und dem NS-Regime und zwischen unbelehrbaren und belehrbaren Deutschen gemacht würde, anstatt alle als unheilbar zu betrachten.
    Trotz seines Eingebundenseins in die angloamerikanische Welt fühlte Bonn sich im Exil, was sich darin ausdrückte, dass er sich als einen kosmopolitischen „wandernden Gelehrten“ ausgab, wie er es in einem Buch von 1948 ausdrückte: „Wandering Scholar“. Bis zu seinem Tode am 25. Januar 1965 lebte Moritz Julius Bonn in London.
    Seine deutschsprachige Autobiographie "So macht man Geschichte" erschien 1953 in München.

    Publikationen:
    - Spaniens Niedergang während der Preisrevolution des 16. Jahrhunderts. Ein induktiver Versuch zur Geschichte der Quantitätstheorie. Cotta, Stuttgart 1896
    - Die englische Kolonisation in Irland. 2 Bände, Stuttgart/Berlin 1906
    - Die Eingeborenenpolitik im britischen Südafrika, Berlin 1908
    - Die Neugestaltung unserer kolonialen Aufgaben : Festrede, gehalten bei der akademischen Feier der Handelshochschule München anläßlich des 90. Geburtsfestes Seiner Königlichen Hoheit, Tübingen 1911
    - Grundfragen der englischen Volkswirtschaft. Gemeinsam mit Rudolf Leonhard, Theodor Vogelstein u. Edgar Jaffe. Duncker & Humblot, München 1913
    - Amerika als Feind. Müller, München 1917
    - Was will Wilson? Broschüre, 1917
    - Die Auflösung des modernen Staates. Berlin 1921
    - Crisis of European Democracy. Yale University Press, New Haven 1925 (German edition: Die Krisis der europäischen Demokratie. Meyer & Jessen, München 1925 / Spanish edition: La crisis de la democracia europea. Madrid 1927)
    - Das Schicksal des deutschen Kapitalismus. Fischer, Berlin 1926
    - Geld und Geist. Vom Wesen und Werden der Amerikanischen Welt, Berlin 1927
    - Befreiungspolitik oder Beleihungspolitik?, Berlin 1928
    - Der Neue Plan als Grundlage der deutschen Wirtschaftspolitik. Veröffentlichungen des Instituts für Finanzwesen an der Handelshochschule Berlin. Duncker & Humblot, München 1930
    - Die Kultur der Vereinigten Staaten von Amerika. Volksverband der Bücherfreunde. Wegweiser-Verlag, Berlin 1930
    - Prosperity. Wunderglaube und Wirklichkeit im amerikanischen Wirtschaftsleben, Berlin 1931
    - Untersuchungen über das Schlichtungswesen ; T. 2 Das Schlichtungswesen des Auslandes, München/Leipzig 1932
    - Währungsprojekte - und warum?, Berlin 1932
    - Wandering Scholar. Cohen & West, London 1949
    - So macht man Geschichte. Bilanz eines Lebens. Autobiografie. List, München 1953  
    Biography Moritz Julius Bonn was born on 16 June 1873 in Frankfurt am Main, the son of Julius Philip Bonn and Elise Brunner of Hohenems. He spent his childhood and school years in Frankfurt, except for 1876, when the family lived in London for business reasons. After the death of his father [Marco Brunner] of Hohenems, his widow Elise built a house in Kronberg im Taunus in 1890 from her inheritance. The town became the focus of Moritz Julius Bonn during his youth. He retained vivid memories of his summer holidays in Hohenems that he ironically described in his autobiography published in 1953. After graduating from the Frankfurt Goethe-Gymnasium, Bonn studied for two semesters history of philosophy under Kuno Fischer in Heidelberg. It was followed by lectures by Karl Knies, a proponent of the historical school of economics. In 1893 Moritz Julius Bonn finally switched to political economy and studied under Lujo Brentano at Munich University, where he in 1895 with the dissertation "Decline of Spain During the Price Revolution of the 16th Century," he was awarded his doctorate.
    On the recommendation of Brentano and just before receiving his doctorate, Bonn spent a semester with Carl Menger at Vienna University. Through membership in the Social Sciences Students' Association, Bonn got to know the politician Engelbert Pernerstorfer, who became his mentor. After receiving his PhD, Bonn attended the University of Freiburg during the winter semester of 1895 and 1896 with Max Weber.
    From May 1896 to 1898 Moritz Julius Bonn studied at the London School of Economics and Political Science, which opened that same year. During this time he began his intensive economic and historical research on British domination of Ireland. In the years 1904 and 1905, Bonn traveled to Italy, where he met Theresa Cubit from England, who became his wife in 1905 in London. In the same year Bonn published his PhD thesis in Munich "The English Colonization of Ireland." After a short stint as a lecturer in 1906, he and his wife moved to South Africa for one year where he studied the penetration of the local economy by Western capitalism. In January 1907, the couple made the acquaintance of Philip Kerr in the British Cape Colony. In the same year they went on to German South West Africa.
    In 1910 he became associate professor and director of the Munich Graduate School which was integrated at the Technical University of Munich in 1922 as the Technical and Economic Institute.
    From 1914, Bonn was a visiting professor at the University of California. In 1915 he occupied the Carl Schurz Chair at the University of Wisconsin-Madison. After the cutoff of diplomatic relations between the U.S. and Germany, he returned in 1917 to the Economics School in Munich. In matters relating to America, he was an advisor to Wilhelm II and after the war's end was sent to the Paris Peace Conference in 1919 because of his good relations with the British Liberal Party.
    In 1920, Bonn became a lecturer at the Economics School of Berlin and the director of the Finance Institute he founded. Between 1920 and 1922 he served as an expert on matters of reparations in the Reich Chancellery. Right wing politicians blamed him to be a traitor of the Reich and its properties. As a liberal cosmopolitan, he identified with the German Democratic Party. For him the fascist idealization of the war was an anachronism because in modern warfare he saw no intuitive experience of the heroic age, but rather a massive undertaking of extermination.
    Bonn was one of the leading economists in the Weimar Republic. As such, he became an early victim of the Nazi policy of streamlining (Gleichschaltung) the professional civil service: In April 1933, due to pressure, Moritz Julius Bonn stepped down as rector of the Berlin School of Economics and imigrated to London, which became his second home. In Germany and Austria, he was basically forgotten.
    He was regularly involved in the Liberal summer schools at Cambridge and Oxford and a prominent member of the "Reform Club", the heart of liberal England. Between 1933-1938 he taught at the London School of Economics.
    1939 to 1946, Bonn was officially recognized as a lecturer in the United States. In fact it was a mission in the service of British diplomacy. Because of his recognized cosmopolitanism he was trusted as "agent of influence" to convince the Americans to enter on England's side in the war against Germany. He was also very familiar with America due to multiple visits and because of his cousin, Max Warburg who lived there. The audience for his unofficial propaganda activities was found at clubs such as Rotary International and in church meetings. He also wrote for several newspapers and magazines. He noted the difference between Germany and the Nazi regime and that a distinction should be made between the incorrigible and teachable Germans, instead of regarding all of them as incurable.
    Despite being at home in the Anglo-American world, Bonn felt in exile, as reflected by the fact that he called himself a "cosmopolitan wandering scholar" as he described it in a book from 1948: "Wandering Scholar". Until his death on 25 January 1965, Moritz Julius Bonn lived in London.
    His German-language autobiography "How One Makes History" (So macht man Geschichte) appeared in 1953 in Munich.

    Publications:
    - Spaniens Niedergang während der Preisrevolution des 16. Jahrhunderts. Ein induktiver Versuch zur Geschichte der Quantitätstheorie. Cotta, Stuttgart 1896
    - Die englische Kolonisation in Irland. 2 volumes, Stuttgart/Berlin 1906
    - Die Eingeborenenpolitik im britischen Südafrika, Berlin 1908
    - Die Neugestaltung unserer kolonialen Aufgaben : Festrede, gehalten bei der akademischen Feier der Handelshochschule München anläßlich des 90. Geburtsfestes Seiner Königlichen Hoheit, Tübingen 1911
    - Grundfragen der englischen Volkswirtschaft. Gemeinsam mit Rudolf Leonhard, Theodor Vogelstein u. Edgar Jaffe. Duncker & Humblot, München 1913
    - Amerika als Feind. Müller, München 1917
    - Was will Wilson? Broschüre, 1917
    - Die Auflösung des modernen Staates. Berlin 1921
    - Crisis of European Democracy. Yale University Press, New Haven 1925 (German edition: Die Krisis der europäischen Demokratie. Meyer & Jessen, München 1925 / Spanish edition: La crisis de la democracia europea. Madrid 1927)
    - Das Schicksal des deutschen Kapitalismus. Fischer, Berlin 1926
    - Geld und Geist. Vom Wesen und Werden der Amerikanischen Welt, Berlin 1927
    - Befreiungspolitik oder Beleihungspolitik?, Berlin 1928
    - Der Neue Plan als Grundlage der deutschen Wirtschaftspolitik. Veröffentlichungen des Instituts für Finanzwesen an der Handelshochschule Berlin. Duncker & Humblot, München 1930
    - Die Kultur der Vereinigten Staaten von Amerika. Volksverband der Bücherfreunde. Wegweiser-Verlag, Berlin 1930
    - Prosperity. Wunderglaube und Wirklichkeit im amerikanischen Wirtschaftsleben, Berlin 1931
    - Untersuchungen über das Schlichtungswesen ; T. 2 Das Schlichtungswesen des Auslandes, München/Leipzig 1932
    - Währungsprojekte - und warum?, Berlin 1932
    - Wandering Scholar. Cohen & West, London 1949
    - So macht man Geschichte. Bilanz eines Lebens. Autobiografie. List, München 1953  
    Gestorben 25 Jan 1965  London, England, Großbritannien Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Personen-Kennung I4414 
    Zuletzt bearbeitet am 23 Jan 2017 

    Vater Julius Philipp Bonn,   geb. 1840,   gest. 1877  (Alter 37 Jahre) 
    Mutter Elise Brunner,   geb. 15 Dez 1848, Hohenems, Vorarlberg, Österreich Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort,   gest. 1923  (Alter 75 Jahre) 
    Familien-Kennung F5027  Familienblatt

    Familie Therese Helen Cubitt,   geb. 1874, Great Yarmouth, England, Großbritannien Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort,   gest. 1959, London, England, Großbritannien Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort  (Alter 85 Jahre) 
    Familien-Kennung F5029  Familienblatt

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