Dokumente


Treffer 1 bis 60 von 483     » Übersicht mit Vorschaubildern    » Diaschau

    1 2 3 4 5 ... Vorwärts»

   Vorschaubild   Beschreibung   Verknüpft mit 
1

 
 
2
'Die Endlösung'
"Die Endlösung"
"Die Endlösung" 
 
3
'Die Endlösung'
"Die Endlösung"
"Die Endlösung" 
 
4
'Die geschichtliche Entwicklung des Synagogengesanges seit Anfang des 19. Jahrhunderts. Von Oberkantor Wilhelm Heimann',
Artikel in der 'Bayerischen Israelitischen Gemeindezeitung', 15. Juni 1930
"Die geschichtliche Entwicklung des Synagogengesanges seit Anfang des 19. Jahrhunderts. Von Oberkantor Wilhelm Heimann", Artikel in der "Bayerischen Israelitischen Gemeindezeitung", 15. Juni 1930
"Die geschichtliche Entwicklung des Synagogengesanges seit Anfang des 19. Jahrhunderts. Von Oberkantor Wilhelm Heimann (Augsburg). Fortsetzung und Schluss.
Die Melodien dieser Heroen begeisterten alle Welt und ihre erhabenen Schöpfungen beflügelten auch die im Judentum vorhandenen musikalischen Kräfte zu künstlerischem Schaffen. Von deutschen Gemeinden nahm zuerst die unserer bayerischen Metropole die Umgestaltung ihres gottesdienstlichen Gesanges vor. Bereits 1839 erschienen in den von dem Lehrer Maier Cohn herausgegebenen ‚Münchener Gesängen’ die alten Melodien in moderner, musikalischer Form. Diese hauptsächlich in Süddeutschland verbreiteten Gesänge sollten aber nur die Vorläufer des bahnbrechenden Lebenswerkes eines modernen Kantors sein, der mit ihm alle im Synagogengesang begangenen Sünden getilgt hat. Der Name Salomon Sulzer bedeutet für den jüdischen Gottesdienst und den Träger desselben, den Kantor, ein hohes Ideal. Sulzer wurde 1804 in Hohenems geboren und starb 1890 in Wien. Der mit einer geradezu bezaubernden, göttlichen Stimme begnadete Sänger und Chasan hatte bei großen Meistern seine musikalische Ausbildung erhalten. Schon mit siebzehn Jahren als Kantor in seiner Vaterstadt Hohenems angestellt, wurde er im Alter von einundzwanzig Jahren zum ersten Kantor der bedeutenden Wiener Kultusgemeinde gewählt. Von Idealismus und heiliger Begeisterung für seinen Beruf erfüllt, erkannte Sulzer frühzeitig die Notwendigkeit einer Reorganisation des Synagogengesanges und bereits 1839 erschien der I. Teil seines monumentalen Werkes ‚Schir Zion’ (‚Lied Zions’), dessen II. Teil fünfundzwanzig Jahre später folgte. Sulzer hatte bei seinen Bestrebungen anfänglich keinen leichten Stand; denn es galt ja, wie er selbst in der Vorrede zum II. Teil des Schir Zion sagt, ‚einen Kampf gegen die Mächte der Gewohnheit, der ererbten Missbräuche und des Vorurteils aufzunehmen’. Aber mit rücksichtsloser Energie verfolgte er sein Ziel, den synagogalen Gesang auf edler Kunst aufzubauen. Die zeigt sich nicht nur bei der Wiedergabe der alten, traditionellen Melodien, die er in moderner Notenschrift möglichst getreu zu erhalten suchte, sondern auch in seinen eigenen Kompositionen, die ihn, vornehmlich in seinen gediegenen, kunstvollen Chören, als vollendeten Musiker zeigen. Sulzer hat einen synagogalen Musikstil geschaffen. Durch die Institution des modernen Synagogenchors, der in Wien selbst zu höher Blüte gelangte, hat er Ordnung in die Synagogen gebracht und damit eine Regelung des Gottesdienstes erzielt. Mit Sulzer hub die Blütezeit des Synagogengesanges an. Seine Tonschöpfungen kamen überall in der Welt in den Synagogen zum Erklingen und vor allem gaben sie vielen anderen begabten Kantoren Anregung, in seinem Geiste zu wirken und zu schaffen." 
 
5
Mindestens eine lebende Person ist mit diesem Foto verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt.
 
 
6
'Jüdische Fabrikherren',
Artikel in der  Zeitschrift 'Der Israelit', 18. Juli 1897
"Jüdische Fabrikherren", Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit", 18. Juli 1897
"Hohenems. (Jüdische Fabrikherren). Die weit über die Grenzen unseres Vaterlandes hinaus, und besonders in Wien bekannten und berühmten Großindustriellen und Fabrikanten Gebrüder Rosenthal beschäftigen in ihren großartigen Fabriken Hunderte von christlichen Arbeitern, von denen eine stattliche Anzahl nahezu sechzig Jahre unter dieser Firma arbeiten und fast kindliche Liebe für ihre jüdischen Arbeitgeber hegen. In glänzender Weise kam dies zum Ausdrucke, als in Rankweil, wo diese Firma eine bedeutende Fabrik etabliert hat, ein Arbeiter, namens Philipp Knecht auf Antrag seiner Brotherren, aus Anlass seines 50-jährigen Arbeitsjubiläums in dieser Fabrik von Seiner Majestät mit dem silbernen Verdienstkreuz ausgezeichnet wurde. Der Bezirkshauptmann Herr Schaffotsch überreichte demselben mit einer schönen Ansprache diese Auszeichnung, worauf der Jubilar unter Tränen dankte und nur sein hohes Alter bedauerte, das ihn kaum erwarten lasse, eine noch ebenso lange Zeit im Dienste seiner jüdischen Herren zu arbeiten. Ein Wunsch, den all seine Genossen aufrichtigst teilen. Hieran schloss sich ein herrliches Fest, das die derzeitigen Chefs der Firma, die Herren Anton und Ivan Rosenthal, den Arbeitern veranstalteten und an dem sie sowohl selbst wie auch die kirchlichen und staatlichen Würdenträger der Umgegend teilnahmen. Ein bedeutendes Geschenk ward dem Jubilar auch seitens der Firma zuteil." 
 
7
'Robbery at Brentanos', New York Times, 24.11.1895
"Robbery at Brentanos", New York Times, 24.11.1895
"Robbery at Brentanos", New York Times, 24.11.1895 
 
8
'The Economics of Taste'
"The Economics of Taste"
"The Economics of Taste" 
 
9
'The SS. Alibi of a Nation'
"The SS. Alibi of a Nation"
"The SS. Alibi of a Nation" 
 
10
24. Juni 1938 Letter Fanny Krieser Innsbruck to Erna Krieser Firenze
24. Juni 1938 Letter Fanny Krieser Innsbruck to Erna Krieser Firenze
 
 
11
25 Februar 1939 Postcard Fanny Krieser Vienna to Erna Krieser Trieste
25 Februar 1939 Postcard Fanny Krieser Vienna to Erna Krieser Trieste
 
 
12
Ablehnung Bundesbürgerschaft 1938
Stadtmagistrat Innsbruck
Ablehnung Bundesbürgerschaft 1938 Stadtmagistrat Innsbruck
 
 
13
Adolf Lieben
Adolf Lieben
Adolf Lieben, Porträt 
 
14
Afrikanische Plastik, 1921
Afrikanische Plastik, 1921
Afrikanische Plastik
Berlin: Wasmuth, 1921 
 
15
Alfred Brettauer, Visumantrag
Blatt 2
Alfred Brettauer, Visumantrag Blatt 2
Alfred Brettauer
Visumantrag zur Einreise nach Österreich, 1919
Blatt 2 
 
16
Alfred Brettauer, Visumantrag
Alfred Brettauer, Visumantrag
Alfred Brettauer,
Visumantrag zur Einreise nach Österreich 1919
Blatt 1 
 
17
Ancestry - U.S. World War II Draft
Ancestry - U.S. World War II Draft
 
 
18
Ancestry - World War I Draft
Ancestry - World War I Draft
 
 
19
Ankündigung eines Vortrags von Rudolf Trebitsch in der Wiener Urania
Ankündigung eines Vortrags von Rudolf Trebitsch in der Wiener Urania
Ankündigung eines Vortrags von Rudolf Trebitsch in der Wiener Urania:
"Meine Grönlandreise im Sommer 1906" 
 
20
Anna von Todesco
Anna von Todesco
Porträt von Anna von Todesco 
 
21
Antonie Wasserer-Brüll und Josef Brüll, 1938
Antonie Wasserer-Brüll und Josef Brüll, 1938
Antonie Wasserer-Brüll und Josef Brüll, 1938
Rechte: Ingeborg Brüll 
 
22
Antrag auf Identitätskarte für Franz Utitz
Antrag auf Identitätskarte für Franz Utitz
Antrag auf Identitätskarte für Franz Utitz 
 
23
Antrag für Identitätskarte Stefanie Utitz (geb. Ziffer)
Antrag für Identitätskarte Stefanie Utitz (geb. Ziffer)
Antrag für Identitätskarte Stefanie Utitz (geb. Ziffer) 
 
24
Antrag Hans Mayer (Jean Améry) auf Ausstellung eines Heimatscheins
Antrag Hans Mayer (Jean Améry) auf Ausstellung eines Heimatscheins
Brief Hans Mayer (Jean Améry) an die Marktgemeinde Hohenems. Antrag auf Ausstellung eines Heimatscheins,
4. November 1938, Seite 1 
 
25
Antrag von Hans Mayer (Jean Améry) auf Ausstellung eines Heimatscheins,
4. November 1938, Seite 2
Antrag von Hans Mayer (Jean Améry) auf Ausstellung eines Heimatscheins, 4. November 1938, Seite 2
Brief Hans Mayer (Jean Améry) an die Marktgemeinde Hohenems. Antrag auf Ausstellung eines Heimatscheins,
4. November 1938, Seite 2 
 
26
Antrag zur Ausstellung einer Kennkarte, 23.1.1939
Antrag zur Ausstellung einer Kennkarte, 23.1.1939
Antrag zur Ausstellung einer Kennkarte, 23.1.1939 
 
27
Antrag zur Ausstellung einer Kennkarte, 31.1.1939
Antrag zur Ausstellung einer Kennkarte, 31.1.1939
Antrag zur Ausstellung einer Kennkarte, 31.1.1939 
 
28
Anzeige Bankhaus A. Bernheim, 1913
Anzeige Bankhaus A. Bernheim, 1913
Anzeige Bankhaus A. Bernheim, 1913 
 
29
Anzeige Bankhaus Bernheim, 1909
Anzeige Bankhaus Bernheim, 1909
Anzeige Bankhaus A. Bernheim
Adressbuch Rottweil, 1909 
 
30
Anzeige Bernhard Kohn
Anzeige Bernhard Kohn
Anzeige Klavier- und Harmonium-Etablissement Bernhard Kohn
Neue Freie Presse, 9.6.1907 
 
31
Mindestens eine lebende Person ist mit diesem Foto verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt.
 
 
32
Anzeige der Pension Lamberg
Anzeige der Pension Lamberg
Anzeige der Pension Lamberg 
 
33
Anzeige der Wiener Kuranstalt
Anzeige der Wiener Kuranstalt
Anzeige der Wiener Kuranstalt für physikalisch-diätetische Heilmethoden in: "Offizielles Jahrbuch des Zentralverbandes der Kur- und Heilanstalts-Besitzer", Wien 1909, S. 36. 
 
34
Anzeige des Hohenemser Friedhofsvereins
Anzeige des Hohenemser Friedhofsvereins
Anzeige des Hohenemser Friedhofsvereins
Aufbau, New York, 7.2.1958 
 
35
Anzeige des Hotel Edelweiss
Anzeige des Hotel Edelweiss
Anzeige des Hotel Edelweiss in St. Moritz im "Frankfurter Israelitischen Familienblatt", 11. Mai 1906 
 
36
Anzeige des Wiener Kleiderhaus Zum Matrosen in Innsbruck
Innsbrucker Nachrichten, 22.3.1913
Anzeige des Wiener Kleiderhaus Zum Matrosen in Innsbruck Innsbrucker Nachrichten, 22.3.1913
Anzeige des Wiener Kleiderhaus Zum Matrosen in Innsbruck
Innsbrucker Nachrichten, 22.3.1913 
 
37
Anzeige des Wiener Kleiderhaus Zum Matrosen in Innsbruck
Innsbrucker Nachrichten, 28.3.1914
Anzeige des Wiener Kleiderhaus Zum Matrosen in Innsbruck Innsbrucker Nachrichten, 28.3.1914
Anzeige des Wiener Kleiderhaus Zum Matrosen in Innsbruck
Innsbrucker Nachrichten, 28.3.1914 
 
38
Anzeige des Wiener Kleiderhaus Zum Matrosen in Innsbruck
Innsbrucker Nachrichten, 8.4.1908
Anzeige des Wiener Kleiderhaus Zum Matrosen in Innsbruck Innsbrucker Nachrichten, 8.4.1908
Anzeige des Wiener Kleiderhaus Zum Matrosen in Innsbruck
Innsbrucker Nachrichten, 8.4.1908 
 
39
Anzeige im 'Großherzoglich Badischen Anzeige-Blatt
für den See-Kreis' vom 10. Januar 1855
Anzeige im "Großherzoglich Badischen Anzeige-Blatt für den See-Kreis" vom 10. Januar 1855
Anzeige im "Großherzoglich Badischen Anzeige-Blatt
für den See-Kreis" vom 10. Januar 1855: "Bäcker Samuel Moos hat sich nach Anzeige des Bürgermeisteramts vor einigen Wochen heimlich von Haus entfernt und soll nach Amerika ausgewandert sein." (3. Januar 1855) Möglicherweise ist Samuel Moos (1828- ) gemeint. 
 
40
Anzeige im 'Großherzoglich Badischen Anzeige-Blatt
für den Seekreis' vom 8. September 1830 S. 547
Anzeige im "Großherzoglich Badischen Anzeige-Blatt für den Seekreis" vom 8. September 1830 S. 547
Anzeige im "Großherzoglich Badischen Anzeige-Blatt
für den Seekreis" vom 8. September 1830 S. 547
Schuldenliquidation, die Gebrüder Mayer und Baruch Salomon Bloch betreffend 
 
41
Anzeige im 'Großherzoglich Badischen Anzeige-Blatt 
für den See-Kreis' vom 10. Juni 1854
Anzeige im "Großherzoglich Badischen Anzeige-Blatt für den See-Kreis" vom 10. Juni 1854
Anzeige im "Großherzoglich Badischen Anzeige-Blatt
für den See-Kreis" vom 10. Juni 1854:
Fahndung nach Seligmann und Gustav Bloch, vermutlich
nach Amerika ausgewandert. Möglicherweise Bezug auf Gustav Bloch (1822-1911), der Anfang 1855 (möglicherweise schon 1854) in Triest heiratet. 
 
42
Anzeige im 'Großherzoglich Badischen Anzeige-Blatt 
für den Seekreis' von 1834 S. 354
Anzeige im "Großherzoglich Badischen Anzeige-Blatt für den Seekreis" von 1834 S. 354
Anzeige im "Großherzoglich Badischen Anzeige-Blatt
für den Seekreis" von 1834 S. 354
Versteigerung der Fahrnisse des Salomon Bloch 
 
43
Mindestens eine lebende Person ist mit diesem Foto verknüpft - Details werden aus Datenschutzgründen nicht angezeigt.
 
 
44
Anzeige von Josef Bermann, 1882
Anzeige von Josef Bermann, 1882
Anzeige der Eröffnung der Koscher Restauration Josef Bermann in Carlsbad und St. Moritz
"Der Israelit", 3.5.1882 
 
45
Anzeige, Abschied von Simon Steinach
Anzeige, Abschied von Simon Steinach
Anzeige, Abschied von Simon Steinach
Feldkircher Zeitung, 21.10.1893 
 
46
Armeerabbiner Aron Tänzer ausgezeichnet
Notiz im 'Frankfurter Israelitischen Familienblatt', 29. Dezember 1916
Armeerabbiner Aron Tänzer ausgezeichnet Notiz im "Frankfurter Israelitischen Familienblatt", 29. Dezember 1916
"Dem Armeerabbiner der kaiserlich deutschen Bugarmee Dr. Tänzer ist von Seiner Majestät dem Kaiser von Österreich das Ritterkreuz des Franz Josef-Ordens verliehen worden. Armeerabbiner Dr. Tänzer stammt aus Preßburg und ist bereits früher durch Verleihung des Eisernen Kreuzes 2. Klasse und des Ritterkreuzes des königlichen württembergischen Friedrichsordens 1. Klasse mit Schwertern ausgezeichnet worden. Er war früher Landesrabbiner von Tirol und Vorarlberg."  
 
47
Aron Tänzer: Die Geschichte der 'Königswarter-Stiftung', Meran 1907
Aron Tänzer: Die Geschichte der "Königswarter-Stiftung", Meran 1907
Aron Tänzer: Die Geschichte der "Königswarter-Stiftung", Meran 1907 
 
48
Aron Tänzer: Die Geschichte der 'Königswarter-Stiftung'. Meran 1907
Aron Tänzer: Die Geschichte der "Königswarter-Stiftung". Meran 1907
Aron Tänzer: Die Geschichte der "Königswarter-Stiftung". Meran 1907 
 
49
Aron Tänzer: Die Geschichte der Juden in Jebenhausen und Göppingen
Aron Tänzer: Die Geschichte der Juden in Jebenhausen und Göppingen
Aron Tänzer: Die Geschichte der Juden in Jebenhausen und Göppingen,
Neuausgabe 1983 
 
50
Aron Tänzer: Die Mischehe, 1913
Aron Tänzer: Die Mischehe, 1913
Aron Tänzer: Die Mischehe in Religion, Geschichte und Statistik der Juden, Berlin 1913 
 
51
Aron Tänzer: Ich als Objekt
Aron Tänzer: Ich als Objekt
Aron Tänzer: Ich als Objekt,
Beginn einer Autobiografie, Manuskript, 1904
 
 
52
Arthur Trebitsch: Geist und Judentum
Arthur Trebitsch: Geist und Judentum
Arthur Trebitsch: Geist und Judentum 
 
53
Artikel in der Zeitschrift 'Der Israelit' vom 12. April 1886
Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 12. April 1886
Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 12. April 1886: "Sulzburg in Baden, 9. April (1886). Erew Schabbat HaKodesch Tazria (am Freitag vor dem Schabbat mit der Toralesung Tazria = 3. Mose 12,1 - 13,59; d.i. Freitag, 3. April 1886) fand dahier unter großer Beteiligung das Leichenbegängnis der im 75. Lebensjahre verstorbenen Frau Beile Kahn - ihre Ruhe sei Wonne - statt. Galt doch diese letzte Ehre einem echt jüdischen Weibe, das mit Israels schönsten Tugenden geschmückt war. Während einer 51-jährigen, musterhaften Ehe durch seltene Frömmigkeit und Wohltätigkeit sich auszeichnend, war es insbesondere ihre beispiellose Selbstlosigkeit und Bescheidenheit, durch welche sie in unserer Zeit des Egoismus und der Überschätzung des eigenen Ichs in ungewöhnlichem Maße hervorragte. Ihr ganzes Leben war der Familie und den Not leidenden und bekümmerten Mitmenschen gewidmet. Ihre Freude suchte sie nicht in weltlichen Vergnügungen, sondern in der Ausübung von Geboten und in ihrem für alles Gute erglühenden Herzen bewahrte sie einen Edelmut, der das widerfahrene Böse stets mit Gutem zu vergelten suchte. Inmitten des Pessacharbeit, die sie trotz der Gebrechen des Alters keinem Anderen überlassen möchte, wurde sie in ein besseres Jenseits abberufen, mit der seltenen Genugtuung, nur Freunde auf Erden zurückgelassen zu haben. Den Gefühlen berechtigter Trauer gaben der hiesige Herr Rabbiner Dreyfuß, sowie ihr aus Wiesbaden herbeigeeilter Sohn, Herr Rabbiner Dr. Kahn, in ergreifenden Worten beredten Ausdruck. Das Andenken der teuren Verschiedenen wird in unserer Gemeinde stets unvergesslich bleiben." 
 
54
Artikel in der Zeitschrift 'Der Israelit' vom 12. Juli 1900
Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 12. Juli 1900
Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 12. Juli 1900:
"Sulzburg, 9. Juli (1900). Wenn ein Gerechter stirbt, soll ganz Israel um ihn klagen. Vom Hinscheiden eines Frommen zu berichten, ist darum der Zweck dieser Zeilen. Im Alter von 89 Jahren starb hier am 6. Tamus (3. Juni 1900) Herr Isaak Kahn, der Vater des allverehrten Herrn Rabbiner Dr. Kahn in Wiesbaden. Der Heimgegangene darf, obschon ein einfacher, schlichter Mann, zu den Besten unseres Volkes gezählt werden, weil er die Eigenschaften in sich vereinigte, die den wahren Juden ausmachen. Reine, lautere Furcht des Herrn, aufrichtige Menschenliebe, unermüdlicher Fleiß, verbunden mit der peinlichsten Rechtlichkeit, prägten seinen Charakter und gestalteten seinen ganzen Lebenswandel zu einem leuchtenden Vorbilde für alle, die ihn kannten. Er hatte selbst nicht das Glück, mit dem Studium unserer heiligen Lehre sich beschäftigen zu können, aber mit grenzenloser Liebe hing sein Herz an der Tora und denen, die in ihr forschten. Ein kernhafter jüdischer Mann ist aus unserer Mitte geschieden, erhebend war denn auch die große Beteiligung an seine Lewajo (Beerdigung), die am 8. Tamus (5. Juni 1900) stattfand.
Die vielen Verwandten, die herbeigeeilt waren, und die Mitglieder unserer Gemeinde, wir fühlten es alle, dass wir uns selbst ehrten, indem wir das Andenken dieses Mannes ehrten. Am Sarge sprach zunächst Herr Rabbiner Bamberger aus Sennheim, der als früherer Stiftsrabbiner hier den Verstorbenen kennen und schätzen gelernt hatte und durch Verwandtschaftsbande Herrn Rabbiner Dr. Kahn nahe steht. Ein Schüler Ahrons, nannte der Redner den Heimgegangenen, der den Frieden liebte, aber nur den Frieden, der auf Wahrheit und Pflicht aufgebaut ist, der für diesen Frieden kämpfte und seine ganze Kraft einsetzte, der die Menschen liebte und durch sein harmonisches Leben für die Tora gewann.
Tief erschüttert weihte Herr Rabbiner Dr. Kahn seinem Vater letzte Worte des Abschiedes. Wie die Himmelskörper treu und nie weichend ihre Bahn wandeln und freudig die Gesetze erfüllen, die der Allmächtige ihnen vorgezeichnet, so wich der teure Heimgegangene nie von dem Posten, den ihm sein Schöpfer angewiesen. Weder der garte Kampf ums Dasein, noch die Verlockungen des modernen Abfalles mit seinen glatten, gleisnerischen Worten, konnten ihn je in seiner Pflicht irre machen. Als sein Lebensziel betrachtete er aber, seine Kinder zu Juden zu erziehen und darum verdanke auch er (der Redner) seinem Vater, der aufopferungsvoll für ihn gesorgt, das Glück, den Lehrern in Israel anzugehören.
Die goldenen, lauteren Eigenschaften des Entschlafenen hob auch Herr Rabbiner Dr. Bamberger aus Sulz u. Wald, der Schwiegersohn des Herr Rabbiner Dr. Kahn, in seinem Nachrufe hervor, der den Verblichenen jenen Vätern großer Männer, Amram und Isai, zur Seite stellte, die, wie es im Talmud heißt, so rein und fleckenlos ihre Seele bewahrten, dass sie würdig gewesen, ewig zu leben, und nur darum starben, weil einmal das Erbteil der Menschheit der Tod ist. Seine treue Pflichterfüllung hat auch ihn die Krone des Greisenalters erringen lassen, wie R. Jochanan von den Greisen Babels gestand, dass ihr inniges, gemeinsames Gebet ihnen das Leben verlängert.
Möge es uns beschieden sein, die Lücke, die sein Tod gerissen, durch würdigen Ersatz auszufüllen, seine Seele aber weile im Bunde des Lebens! Amen. S.B."  
 
55
Artikel in der Zeitschrift 'Der Israelit' vom 2.1.1890
Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 2.1.1890
Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 2.1.1890:
"Oberdorf bei Bopfingen. Nachdem vor etwa 7 Jahren die Chewra HaSchas (Toraverein) und die Chewrat Bikkur Cholim (Krankenbesuchsverein) ihre 100jährige Jubelfeier abgehalten hatten, beging die 3. der hier bestehenden religiösen Bruderschaften Chewrat Heneorim das Fest ihres 100jährigen Bandes durch eine feierliche Seuda am Abend Chanukkat Hamisbeach. Einer gelungen Ansprache des Gabbai, Herrn H.L. Rosenberger folgten Reden des Herrn Rabbiner Grün, sowie noch weitere Toaste. Von den bei dem Mischberach in die Kasse der Chewra gegebenen Spenden wurden laut einstimmigen Beschlusses der Mitglieder ein Betrag von – 30 Mark – für die Kranken in der Heiligen Stadt Jerusalem gewidmet und so in würdiger Art das Wort der Heiligen Schrift in Erfüllung gebracht: '(Kleben soll meine Zunge mir am Gaumen, so ich dein nicht gedenke,) so ich nicht erhebe Jerusalem auf den Gipfel meiner Freude' (Psalm 137,6)" 
 
56
Artikel in der Zeitschrift 'Der Israelit' vom 22.8.1892
Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 22.8.1892
Artikel in der Zeitschrift "Der Israelit" vom 22.8.1892:
"Wiesbaden. Ein Herr Dr. Grün, angeblich Rabbiner von Oberdorf, spielte sich hier in Wiesbaden als streng orthodox auf und benützte die dortigen Frommen soweit als möglich. Nachdem er indessen dieselben ‚abgeklopft’ hatte, hielt er öffentliche Vorträge ‚man möge die unzeitgemäße Trauer um die Zerstörung Jerusalems aufgeben und sich möglichst mit dem Christentume amalgamieren’. Wir würden es nicht der Mühe wert gehalten haben, hiervon etwas zu erwähnen, denn diese Vorträge waren ein Sammelsurium von neologen Trivialitäten und reformistischen Gemeinplätzen, indessen will, wie wir hören, Herr Dr. Grün an anderen Orten dieses sonderbare Treiben fortsetzen und sei deshalb hiermit vor ihm gewarnt."  
 
57
Artikel von Moritz Julius Bonn
The New York Times, 6.8.1916
Artikel von Moritz Julius Bonn The New York Times, 6.8.1916
Artikel von Moritz Julius Bonn
The New York Times, 6.8.1916 
 
58
Artikel von Moritz Julius Bonn
The New York Times, 6.8.1916, Seite 1
Artikel von Moritz Julius Bonn The New York Times, 6.8.1916, Seite 1
Artikel von Moritz Julius Bonn
The New York Times, 6.8.1916, Seite 1 
 
59
Artikel von Moritz Julius Bonn
The New York Times, 6.8.1916, Seite 2
Artikel von Moritz Julius Bonn The New York Times, 6.8.1916, Seite 2
Artikel von Moritz Julius Bonn
The New York Times, 6.8.1916, Seite 2 
 
60
Ausschreibung der vakanten Lehrerstelle in Hohenems
Ausschreibung der vakanten Lehrerstelle in Hohenems
Ausschreibung der vakanten Lehrerstelle in Hohenems
Allgemeine Zeitung des Judentums 25.Jg Nr. 47, 12.11.1861 
 

    1 2 3 4 5 ... Vorwärts»


Brought to you by the genealogy team at the Jewish Museum Hohenems http://www.hohenemsgenealogy.at