Jüdischer Friedhof Hohenems - Sektor A Reihe 4

Die transkribierten Grabstein-Inschriften finden Sie im
          verknüpften Personenprofil (rechte Spalte)         


|Zur Übersicht|
Reihe 3 Reihe 5


Treffer 1 bis 19 von 19    » Übersicht mit Vorschaubildern     » Diaschau

   Vorschaubild   Beschreibung   Verknüpft mit 
1
<b>Bachmann Karoline geb. Lämle</b>
Bachmann Karoline geb. Lämle
Standort: Sektor A, Reihe 4, Grab 1

Beschreibung:
Diese rundbogige Stele ist etwas in den Boden versunken und sie hat ursprünglich im Scheitel wohl einen Aufsatz getragen, der nicht mehr vorhanden ist. Der Bogen bis zum Kämpferpunkt ist von einem Diamantfries gesäumt; in diese Einrahmung ist ein Hufeisenbogen eingeschrieben. Die Schriftplatte ist vewittert und keine Inschrift ist mehr zu entziffern. Die Hinterseite ist glatt und ohne Inschrift. 
 
2
<b>Wohlgenannt Bermann Berthold </b>
Wohlgenannt Bermann Berthold
Standort: Sektor A, Reihe 4, Grab 2

Anmerkung: Grabsteinsanierung 2000/2001 
 
3
<b>Kitzinger Marianne geb. Adler</b>
Kitzinger Marianne geb. Adler
Standort: Sektor A, Reihe 4, Grab 3

Anmerkung: Grabsteinsanierung 2000/2001

Beschreibung:
Der Grabstein ragt nicht nur durch seine Größe, sondern auch durch seine Gestaltung heraus. Es handelt sich um eine Stele, die sich obeliskenartig nach oben verjüngt. Der obere Abschluß ist nicht pyramidal, sondern auf einer Platte liegt ein Palmettenakroterion mit seitlichen Voluten auf. Von hinten sieht der glatte Stein wie ein Kleeblatt aus. Die Stele ist gerahmt und in den Zwickeln zur Schriftplatte hin sind Maßwerkornamente. Bevor die deutsche Inschrift beginnt, haben wir als Eingangsformel sozusagen einen achtzackigen Stern eingraviert. Dieser Teil der Stele steht auf einer reich dekorierten sockelartigen Basis, die schrägt abgeflacht in ein Rechteck übergeht. Das Rechteck dient als Schrifttafel für die hebräische Inschrift und ist wiederum von Maßwerk und einem Rahmen begrenzt sowie nach oben durch einen Dreiecksgiebel, in dem das Symbol des Schmetterlings sich befindet. Der Schmetterling gilt als Symbol für die Seele, die sich aus dem Gefängnis des Körpers befreit und gilt als Zeichen der Unsterblichkeit. In den Schrägen über dem Giebel sind Blattornamente angebracht. Die Seiten des rechteckigen Sockel sind wie kassettiert. Die aufwendige Stele steht auf einem Sockel.
Weiter oben, im älteren Teil, gibt es noch ein fast identisches Grab. 
 
4
<b>Bernheimer Ludwig B.</b>
Bernheimer Ludwig B.
Standort: Sektor A, Reihe 4, Grab 4

Beschreibung:
Die rundbogige Stele wird durch einen flachen Schlußstein bekrönt und nach unten durch einen integrierten Sockel abgeschlossen, der eine hebräische Inschrift trägt. Der Bogen ist durch einen Diamantfries gerahmt der in einen glatten Rahmen übergeht. Die Schriftplatte ist durch einen Hufeisenbogen begrenzt, in dessen Zwickeln sich ein Blattornament befindet. (?) Die Schriftplatte ist stark beschädigt und daher ist nichts mehr daraus abzulesen.
 
 
5
<b>Steinach Babette geb. Bernheimer </b>
Steinach Babette geb. Bernheimer
Standort: Sektor A, Reihe 4, Grab 5

Beschreibung:
Die rundbogige Stele ist fast zur Gänze in den Boden versunken. Übrig ist sozusagen noch der obere Bogenbereich der Stele mit einem rechteckigen, knaufartigen Aufsatz. Auch hier haben wir wieder den Bogen mit dem Diamantfries, den Hufeisenbogen, in dessen Zwickeln sich Akanthusornamentik befindet.
 
 
6
<b>Reichenbach Maier </b>
Reichenbach Maier
Standort: Sektor A, Reihe 4, Grab 6

Beschreibung:
Diese Stele ist fast identisch wie die beiden vorhergehenden gestaltet: rundbogige Stele mit Diamantfries, einem Hufeisenbogen und stärker als vorher in den Zwickeln Akanthuslaubwerk. Bei diesem Stein ist der mittlere Teil des Bogens allerdings zu einem Kreis mit Schlußstein am unteren Ende geschlossen. Auch hier finden wir wieder den abgeflachten Scheitelstein. 
 
7
<b>Wohlgenannt Babette geb. Adler</b>
Wohlgenannt Babette geb. Adler
Standort: Sektor A, Reihe 4, Grab 7

Anmerkung: Grabsteinsanierung 2000/2001

Beschreibung:
Es handelt sich um eine spitzbogig abschließende Stele mit einem Vielpaßbogenfries, der vom Scheitel ausgeht und einem Vierpaßmaßwerk im oberen Drittel des Steines. Der Rahmen des neogotisierenden Steines ist grob behauen. Von der Schrifttafel ist nur mehr der Name Wohlgenannt zu lesen. Die Stele ist noch etwa zur Hälfte erhalten, der Rest ist in Bruchstücken hinter der Stele gelagert . Die Stele ist an einer anderen rundbogigen Stele, die im Boden verankert ist (wessen Grab?), angelehnt. 
 
8
<b>Landauer Seligman </b>
<br>
<i>Vorderseite</i>
<br>
Landauer Seligman
Vorderseite

Standort: Sektor A, Reihe 4, Grab 8

Anmerkung: Grabsteinsanierung 2000/2001 
 
9
<b>Landauer Seligman </b>
<br>
<i>Rückseite</i>
<br>
Landauer Seligman
Rückseite

Standort: Sektor A, Reihe 4, Grab 8
 
 
10
<b>Menz Ephraim </b>
Menz Ephraim
Standort: Sektor A, Reihe 4, Grab 9

Anmerkung: Grabsteinsanierung 2000/2001

Beschreibung:
Von diesem Grabstein ist gerade noch der Giebelteil erhalten: ein rundbogiger eingezogener Giebel mit Akanthuseckakroterien und einem ebensolchen Scheitelakroterion mit zusätzlichem Palmettenmotiv in der Mitte. In der Mitte des Bogens befindet sich ein Kreissegment. Auf der Rückseite ist quer zum Giebel ein stelenartiger Stein in den Boden eingewachsen, vielleicht ursprünglich der untere Teil der Stele. 
 
11
<b>Egg Nathan</b>
Egg Nathan
Standort: Sektor A, Reihe 4, Grab 10

Beschreibung:
Diese Stele, die bis in den Giebelteil in den Boden versunken ist, ist wohl ursprünglich eine recheckige gewesen mit einem geraden, vorkragenden Abschluß, der gleichzeitig als Auflagefläche für den Aufsatz dient: eine mit Eichblatt (Lorbeer?)ornamenten versehene Urne, über die sich ein Tuch zieht, sodaß eine Art Karniesbogenform entsteht. Erkennbar ist von der Stele noch ein Dreipaßbogenfries im oberen Teil der Stele. 
 
12
<b>Wohlgenannt Sybille  geb. Bickart</b>
Wohlgenannt Sybille geb. Bickart
Standort: Sektor A, Reihe 4, Grab 11

Beschreibung:
Von diesem Stein ist gerade noch der Sockel erhalten, aus dem ein Eisenstück ragt, auf das wohl die Stele aufgesetzt worden war. Die dazugehörige Stele ist nicht zu identifizieren. 
 
13
<b>Egg Theodora geb. Bernheimer </b>
Egg Theodora geb. Bernheimer
Standort: Sektor A, Reihe 4, Grab 12

Beschreibung:
Es handelt sich um eine mit einer Art gesprengten Dreiecksgiebel, in den wiederum ein giebelartiger, dreieckig abschließender Aufsatz gesetzt wurde, bekrönten Stele. Die ganze Stele ist gerahmt. Es sind weder Schriftzeichen noch Ornamente zu entziffern. 
 
14
<b>Weil Babette  geb. Menz</b>
Weil Babette geb. Menz
Standort: Sektor A, Reihe 4, Grab 13

Beschreibung:
Es handelt sich um eine rechteckige Stele mit dreieckigem, giebelartigen, verstärkten Abschluß. Der heruntergezogene Giebelteil enthält die hebräische Inschrift und eine kreisförmige Vertiefung im Zwickel. Der restliche Teil der Stele ist von einem Rahmen und einem Vielpaßbogenfries begrenzt und trägt die deutsche Inschrift. Sockel ist keiner zu sehen, da der Stein etwas in den Boden versunken ist. Auf der Rückseite steht nochmals der Name “Babette Weil”. 
 
15
<b>Löwenberg Daniel </b>
<br>
<i>Vorderseite</i>
<br>
Löwenberg Daniel
Vorderseite

Standort: Sektor A, Reihe 4, Grab 15

Beschreibung:
Dieser Grabstein ist eine rechteckige Stele mit geraden Abschluß. Auf dem vertieften Schriftfeld ist nichts mehr zu entziffern. Auf der Basis befindet sich rundumlaufend eine Art Eierstabornament, soweit zu entziffern. 
 
16
<b>Löwenberg Daniel </b>
<br>
<i>Rückseite</i>
<br>
Löwenberg Daniel
Rückseite

Standort: Sektor A, Reihe 4, Grab 15 
 
17
<b>Weiler Jochabet </b>
Weiler Jochabet
Standort: Sektor A, Reihe 4, Grab 16

Beschreibung:
Es handelt sich um eine rundbogige, einfache Stele mit eingeschriebenem Dreipaßbogen. Das Schriftfeld trägt eine hebräische Inschrift.Sockel ist keiner mehr sichtbar. 
 
18
<b>Landauer Salamon </b>
<br>
<i>Vorderseite</i>
<br>
Landauer Salamon
Vorderseite

Standort: Sektor A, Reihe 4, Grab 17

Anmerkung: Grabsteinsanierung 2000/2001

Beschreibung:
Dieser Grabstein ist eine rechteckige Stele mit einem stumpfen Dreiecksgiebel, der durch ein Palmettenakroterion mit Voluten bekrönt wird. Die Stele ist zu einem Teil (möglicherweise ein Drittel) in die Erde versunken, gerahmt und das Schriftfeld ist durch eine Art eckigen Maßwerkbogen begrenzt. Als Eingangsformel findet sich auf der Vorderseite ein Pentagramm, ein fünfzackiger Stern, danach folgt der deutsche Text, auf der Rückseite die hebräische Inschrift, dem ebenfalls ein Pentagramm vorangestellt ist. 
 
19
<b>Landauer Salamon </b>
<br>
<i>Rückseite</i>
<br>
Landauer Salamon
Rückseite

Standort: Sektor A, Reihe 4, Grab 17
 
 


Brought to you by the genalogy team at the Hohenems reunion 2017 http://www.hohenemsgenealogy.at